Sonntag, 15. Dezember 2013

Anisplätzchen + Buchvorstellung

Seit einigen Wochen schon habe ich bei mir auf dem Nachttisch zwei ganz tolle Weihnachtsbackbücher aus dem Bassermann Verlag liegen, in denen ich immer wieder stöber und Post its reinklebe. Nun endlich möchte ich euch eines dieser zwei Bücher vorstellen. Es heißt "Allerfeinste Plätzchen" und ist von der Autorin Jacqueline Böttcher.


Das Backbuch ist in fünf Kategorien eingeteilt:
  • Klassisch und beliebt
  • Gefüllt und raffiniert
  • Würzig und fruchtig
  • Luftig und nussig
  • Lebkuchen und Stollen

Daraus gebacken habe ich bereits Zimtsterne, die mir endlich mal ganz ausgezeichnet gelungen sind; Rumbrezeln, die ich leider nicht so spannend fand; und Anisplätzchen, die mich vom Bild her total an die Plätzchen meiner Großmama erinnerten. Außerdem möchte ich daraus noch auf jeden Fall die Orangenmakronen mit Orangenlikör backen.

Heute möchte ich euch aus dem Buch das Rezept für die Anisplätzchen vorstellen, da ich mir vorstellen kann, dass diese Plätzchen in vielen Familien gar nicht mehr gebacken werden. Anis ist ein typisches Weihnachtsgewürz, das aber meist in Kombination mit anderen Gewürzen verwendet wird. Meiner Meinung nach, schmeckt es auch alleine ganz toll.
Die Anisplätzchen sehen aus wie kleine Macarons, denn sie haben durch das lange Trocknen auch so ein Füßchen.


Für ca. 2 Bleche benötigt ihr:
  • 2 Eier
  • 250 g Zucker, Prise Salz
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 250 g Mehl
  • 2 TL gemahlener Anis
  • 1 EL Speisestärke

Die Eier mit Zucker, Salz und Vanillezucker über dem Wasserbad warm aufschlagen. Danach etwa 20 Minuten weiter kalt schlagen (jaaa das braucht Ausdauer...). Das mit Mehl mit Anis und Speisestärke vermischen und unter die Ei-Zucker-Masse ziehen.
Im Rezept sollen die Teighäufchen auf ein gefettetes Blech gesetzt werden, ich habe einfach Backpapier verwendet, so spart man sich Spülarbeit ;)
Mit einem Löffel die Teighäufchen auf das Blech setzen. Die Plätzchen etwa 12 Stunden trocknen lassen, dadurch entsteht später das das kleine Füßchen. 
Bei 150°C Umluft etwa 10 Minuten backen lassen. Die Oberfläche sollte hell bleiben.

Was ich anders gemacht habe: ich habe mit den Händen kleine Kugeln geformt und diese auf dem Blech platt gedrückt. So hatten die Plätzchen die Größe wie die Plätzchen meiner Großmama. Im Rezept wird von 40 Stück geredet, bei mir wurden es gut und gerne 80. Mir gefallen kleine Plätzchen einfach besser und das ändert ja auch nichts am Geschmack.

Ich bin total begeistert von den bereits ausprobierten Rezepten und möchte noch fleißig weiter backen. Man kann ja auch nach Weihnachten noch Plätzchen essen ;)

Das Buch wurde mir freundlicherweise gratis vom Verlag zur Verfügung gestellt.

Habt ihr ein Rezept von euren Großmüttern, das ihr gerne nachbackt? Und wenn ja, worum handelt es sich?

Schönen Abend euch allen,
Wiebke

Dienstag, 10. Dezember 2013

Madelhörnchen

Hallo ihr Lieben,
heute habe ich wieder mal ein richtig leckeres Rezept, das aus dem handgeschriebenen Backbuch meiner Mutter stammt. Es handelt sich um Mandelhörnchen. Das sind Plätzchen in der gleichen Form wie Vanillekipferl. Sie sehen recht unscheinbar aus, sind aber umso leckerer!


Für ca. 70 Stück braucht ihr:

  • 250 g Weizenvollkornmehl
  • 100 g Buchweizenmehl
  • 150 g gemahlene Mandeln
  • 150 g Butter
  • 200 g Ahornsirup
  • Mark von 1 Vanilleschote

Alle Zutaten zu einem glatten, relativ klebrigen Teig verkneten. Diesen eine Stunde kalt stellen, dann kleine Hörnchen à la Vanillekipferl formen.
Bei 170°C Umluft 12-15 Minuten backen. Auskühlen lassen und in gut verschließbaren Dosen aufbewahren.

Ich finde, dass die Hörnchen ganz toll nach Mandeln und dem Ahornsirup schmecken. Sie sind seit viiiielen Jahren in meiner Familie ein Klassiker und dürfen nicht auf dem dem Plätzchenteller fehlen.
Das gute an diesen Keksen ist ja auch noch, dass sie mit Vollkornmehl hergestellt werden, also sind sie gesund und niemand braucht ein schlechtes Gewissen haben, wenn man ein paar mehr isst ;)

Was sind bei euch die absoluten Weihnachtskeks-Klassiker und dürfen auf keinen Fall fehlen?

Liebe Grüße,
Wiebke

Donnerstag, 28. November 2013

Whoopies + Rezension

Heute Abend habe ich für euch ein kleines Rezept aus einer Rezeptebox des Naumann & Göbel Verlag. Die Rezeptebox "Macarons, Whoopies & Co" besteht aus 50 Rezeptkarten, einem Spritzbeutel und 4 verschiedenen Aufsätzen. Was mir als erstes dazu einfiel, war, wie geschickt die Rezeptkarten sind. Diese kann man nämlich beim Einkaufen ganz leicht mitnehmen und weiß so direkt, was fürs Backen noch benötigt wird.
Der Spritzbeutel gefällt mir nicht so sehr, die Qualität ist nicht die beste. Aber das kann man bei dem Preis der Box auch nicht erwarten.
Es gibt Rezepte zu Macarons, Whoopie Pies und anderem Kleingebäck. Ich habe mich spontan dazu entschlossen, die Mokka-Whoopies nachzubacken, ich bin nämlich ein totaler Kaffee-Fan :)

Ich tippe euch einfach mal die Mengenangaben ab und füge anschließend hinzu, was ich verändert habe.

Für ca. 35 Stück:

  • 175 g Butter
  • 150 g Zucker
  • 1 TL Vanilleextrakt
  • Salz
  • 2 Eier
  • 225 g Mehl
  • 75 g Kakao
  • 1 TL Backpulver, 1 TL Natron
  • 50 ml Milch
  • 120 ml Kaffee

Die weiche Butter mit dem Zucker und Vanilleextrakt verrühren. Salz und Eier nach und nach hinzufügen. Mehl mit Backpulver und Natron sowie Kakao mischen. Ebenso den Kaffee und die Milch. Die Mehlmischung und die Kaffeemilch abwechselnd dazugeben.
Mit nassen Löffeln kleine Häufchen auf ein mit Backpapier belegtes Backblech setzen. Diese ca. 10 Minuten bei 190°C backen. 

Für die Füllung:
  • 80 g Butter
  • 80 g Frischkäse
  • 250 g Puderzucker
  • 1 TL lösliches Kaffeepulver

Die weiche Butter mit dem Frischkäse und Kaffeepulver verrühren. Dann den Puderzucker hinzufügen. Die Füllung auf die Hälfte der Whoopies spritzen, restliche Whoopies daraufsetzen.
Für die Füllung habe ich nur 80 g Puderzucker verwendet, anstelle der 250 g. Das ist mir einfach viiiiiel zu süß, das hätte niemand bei mir gegessen. 
Geht es euch auch so, mit den übermäßig süßen Frostings?
Weiterer Kritikpunkt: Die Füllung hat nur für die Hälfte der Whoopie Pies gereicht :(
Des Weiteren wurde der Kakao bei der Backanleitung nicht mehr erwähnt. Im Prinzip kann sich jeder denken, wann dieser hinzugefügt wird. Ich finde aber, dass das unbedingt erwähnt werden muss und auf nicht besonders gründliche Lektorenarbeit weist.


Was mir insgesamt sehr gut gefällt, sind die vielen fruchtigen und neuen Ideen für Füllung, sei es nun für die Macarons oder für Whoopie Pies.
Allerdings finde ich die Rezeptbox insgesamt eher schwach. Zum Beispiel wurden Macarons abfotografiert, die keine schönen Füßchen hatten oder auch Risse. Das ist schade!
Die Rezeptebox wurde mir gratis vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank an dieser Stelle!

Hat jemand diese Rezeptebox und was ist eure Meinung dazu?

Sonntag, 24. November 2013

Winterlicher Käsekuchen

Nach langer Pause melde ich mich endlich mal wieder mit einem neuen Post. Den Kuchen habe ich vor einigen Tagen zum Kaffeeklatsch gebacken. Mein Vater bat mich um einen Käsekuchen, den wollte ich aber ein wenig abwandeln, damit er schön in die Jahreszeit passt.


Für den Käsekuchen habe ich dieses Rezept verwendet (ohne Aprikosen...) und zusätzlich einen Esslöffel Lebkuchengewürz in die Käsemasse gemischt.
Der Kuchen kam so gut an, dass ich ihn für eine Veranstaltung im Stadtteil gleich nochmal gebacken habe. Die Senioren haben sich auch darüber gefreut ;)

Liebe Grüße,
Wiebke

Samstag, 2. November 2013

Birnen-Schoko Gugl

Ihr Lieben, heute habe ich endlich mal wieder ein Rezept für euch. Hier ist es in letzter Zeit ein wenig ruhiger und das wird es auch noch eine zeit lang bleiben. Hin und wieder gibt es aber trotzdem einen Post ;)


Diese süßen kleinen Schoko Gugl gab es schon vor ca. 3 Wochen bei mir. Ich habe sie extra in ein Vorratsglas getan, damit sie länger frisch bleiben. Das war aber gar nicht nötig, wie ihr euch denken könnt :D
Ich stehe generell total auf die kleinen Gugl und konnte meine Familie mittlerweile auch davon überzeugen. Die fanden das am Anfang mal wieder total backwahnmäßig übertrieben und unnötig, sich die kleinen Silikonformen zuzulegen - aber naja, nun finden sie es klasse und können auch nicht widerstehen...

Für ca. 20 Stück braucht ihr:

  • 40 g geschmolzene Zartbitterschokolade
  • 50 g weiche Butter
  • 60 g Puderzucker
  • 1 Ei
  • je 50 g gemahlene Mandeln und Mehl
  • 60 g grob geraspelte Birne
  • 40 ml Milch
  • Zimt

Die Butter mit dem Puderzucker schaumig rühren, die geschmolzene Schokolade hinzufügen. Dann das Ei unterrühren. Mehl, Mandeln und Zimt mischen, zusammen mit der Milch zur Masse geben. Zuletzt die geraspelte Birne beigeben.
Den Teig in einen Spritzbeutel oder einen Gefrierbeutel geben, Spritze abschneiden und in die Förmchen spritzen.
Bei 180°C Umluft ca. 15 Minuten backen. In der Form auskühlen lassen und erst dann herausnehmen.


Ich habe mittlerweile festgestellt, dass es gar nicht notwendig ist, die Förmchen zu fetten und zu bemehlen. Man muss einfach nur warten mit dem Herauslösen, bis sie ein wenig abgekühlt sind. Ich finde das Fetten von so kleinen Formen nämlich ziemlich nervig, um ehrlich zu sein...
Verschenken lassen sie sich übrigens auch prima und können in einer Eierschachtel sogar richtig toll verpackt werden!

Euch allen ein schönes Wochenende,
Wiebke

Freitag, 25. Oktober 2013

Jetzt schon Weihnachten?!

"Jetzt schon Weihnachten?!" frage ich mich immer, wenn ich ab September in den Supermärkten bin und finde die ganzen Weihnachtssüßigkeiten immer viel zu verfrüht. Ein Buch rund ums Thema weihnachtliches Backen passt jetzt aber schon ganz gut, wie ich finde, so kann sich jeder genug Gedanken darüber machen, was er dieses Jahr backen will und ob er sich diesbezüglich neue Bücher anschaffen will. Bei mir stellt sich immer die Frage: Nur auf traditionelles und in der Familie beliebtes setzten oder mal wieder was Neues ausprobieren? Das ist ja in der Weihnachtszeit auch immer heikel, denn die meisten sind dann doch ziemlich traditionsbewusst. Deshalb habe ich mich für beides entschieden: die Klassiker müssen natürlich gebacken werden, aber es darf auch neues dazu und vielleicht wird dieses neue ja dann auch schon bald zum Klassiker in der Familie.

Zu diesem Thema habe ich vom Bassermann Verlag ein Buch zur Verfügung gestellt bekommen:


Dieses Buch ist aus eingesendeten Rezepten entstanden. Die Rezepte stammen zumeist aus den handschriftlich notierten Rezeptbücher von alten Familienangehörigen. Jedem Rezept wird eine Doppelseite mit Foto des Originalrezepts, des Gebäcks und der Verfasserin gewidmet. Das gefällt mir sehr gut!

Eingeteilt ist in:

  • Kuchen und Torten
  • Plätzchen und Konfekt
  • Stollen und Brote
  • Lebkuchen und Printen

In jeder Kategorie hat mich sofort etwas angesprochen, zum Beispiel der festliche Eichenstamm, Uromas Kokoskrapferl, Nuss-Mohn-Striezel und Katharinas Kartoffellebkuchen.
Als erstes habe ich den Nuss-Mohn-Striezel nachgebacken. Eigentlich bin ich nicht der mega Mohnfan, aber die Kombination mit den Nüssen fand ich spannend. Außerdem ist das etwas, das man auch schon im Oktober essen kann, oder nicht?

Die Zutaten:
  • 500 g Mehl, 1Würfel Hefe
  • 50 g weiche Butter, 70 g Zucker
  • 2 Eier, 1 Eiweiß
  • Prise Salz, 180 ml lauwarme Milch

  • 100 g Soft-Aprikosen
  • 200 g ganze Haselnüsse
  • 1 Päckchen Mohnback
  • 1 EL Honig
  • 1 Ei
  • etwas Milch

  • 1 Eigelb, 2 EL Milch
  • 80 g Aprikosenkonfitüre
  • 200 g Puderzucker, 2-3 EL heißes Wasser

Die Hefe zerbröseln, in der lauwarmen Milch auflösen. Dann Mehl, Butter, Zucker, Eier, Eiweiß und Salz hinzufügen und zu einem glatten Teig verkneten. Zugedeckt gehen lassen, bis der Teig das doppelte Volumen erreicht hat.
Währenddessen die Soft-Aprikosen fein hacken. Die Hälfte der Nüsse mahlen, den Rest hacken. Mit Mohnback, Honig, Ei und Milch zu einer klebrigen Masse verrühren / verkneten.
Den Teig auf eine Größe und 40 x 50 cm ausrollen, darauf gleichmäßig die Füllung verteilen. Von der langen Seite her aufrollen und gut andrücken. Dann die Rolle längs halbieren und die beiden Stränge zu einer Kordel drehen. Auf einem Backblech mit Backpapier noch einmal ca. 40 min gehen lassen.
Den Ofen auf 180°C Umluft vorheizen, darin den Striezel ca. 35 min backen. Ich musste den Striezel vor Ende der Backzeit abdecken, da er sonst zu dunkel geworden wäre. Darauf also achten.
Die Konfitüre erwärmen, den Striezel damit bestreichen. Puderzucker und Wasser zu einem Guss verrühren und damit den Striezel ebenfalls bestreichen.


Ich fand den Striezel total lecker, gerade weil der Mohngeschmack durch die Nüsse und die Aprikosen etwas gedämpft wird. Der Hefeteig hat super geklappt, darüber freue ich mich immer besonders bei neuen Rezepten. (Was dafür weniger geklappt hat, ist ein gutes Foto zu schießen...) Das wird mit Sicherheit nicht das letzte Rezept aus diesem Buch sein, das ich nachmache. 
Das Buch ist für mich also eine Bereicherung. Mir macht es richtig Spaß darin zu blättern und mir die kleinen Geschichtchen zu den Rezepten durchzulesen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an den Verlag und meinen LeserInnen ein schönes Wochenende!

Liebe Grüße,
Wiebke

Sonntag, 20. Oktober 2013

Neue Auslosung

Guten Abend, ihr Lieben!
Die Gewinnerin des Gewinnspiels hat sich bei mir nicht gemeldet. Deshalb habe ich, wie in den Teilnahmebedingungen angekündigt, neu ausgelost.



Liebe Alena, bitte melde dich bei mir und schicke mir deine Adresse, damit ich dir deinen Gewinn zusenden kann.

Liebe Grüße,
Wiebke

Samstag, 19. Oktober 2013

Gewinnerin des Gewinnspiels

So, ihr Lieben. Gestern endete das Gewinnspiel und nun habe ich ausgelost, beziehungsweise habe das random.org auslosen lassen ;)



Gewonnen hat Mia.

Liebe Mia, bitte sende mir per mail deine Adresse zu, damit sich die Silikomformen so schnell wie möglich zu dir auf den Weg machen können. Meine email-Adresse steht im Impressum.

An alle anderen: Nicht traurig sein, es wird bald wieder was zu gewinnen geben :)

Liebe Grüße,
Wiebke

Freitag, 18. Oktober 2013

"Backen mit Stevia"

Viele von euch haben wahrscheinlich schon mal von Stevia, dem pflanzlichen Süßungsmittel, gehört. Die allerwenigsten werden sich allerdings bereits ans Backen damit gewagt haben. Das ging mir bisher auch so, denn ich war mir nie sicher, wie ich den Zucker so einfach ersetzen kann. Ohne den Zucker verändert sich ja die Konsistenz des Teiges.
Seit August 2013 gibt es zu diesem Thema ein neues Backbuch aus dem Hause Gräfe & Unzer, das ich euch heute vorstellen möchte. Es heißt "Backen mit Stevia", ist von den Autorinnen Christiane Schäfer und Sandra Strehle und wurde mir freundlicherweise vom Verlag zur Verfügung gestellt. Vielen Dank dafür!


Die Autorinnen haben sich sehr viel Mühe gegeben, dem Leser/ der Leserin die verschiedenen Steviaprodukte zu erklären und wie diese für verschiedene Teige am besten verwendet werden. Das finde ich klasse, denn so wurde mir klar, wie man Stevia auch z.B. für einen Biskuitteig verwenden kann. Dass sie viel experimentiert haben, damit für jeden Teig ein optimales Ergebnis herauskommt, wird sehr deutlich. So haben sie zum Beispiel herausgefunden, dass Joghurtbutter besser passt anstelle der normalen Butter und dass der Teig mit mehr Eiern besser gelingt. Das finde ich alles sehr spannend.
Eingeteilt ist das Buch in vier Kategorien:

  • Tipps und Extras
  • Kuchen für jeden Tag
  • Kuchen & Torten mit Obst
  • Muffins & Kleingebäck

Ich habe mich dazu entschlossen, einen Schokomuffin nachzubacken, denn so konnte ich auch gleich mal Steviaschokolade ausprobieren. Das ist bei 2,89€/85g allerdings kein billiger Spaß.

Für 12 Muffins braucht ihr:
  • 85 g gehackte Steviaschokolade, Zartbitter oder Vollmilch
  • 2 Eier
  • 200 g Naturjoghurt
  • 10-12 Tropfen Steviosid-Flüssigkeit
  • 180 g Weizenvollkornmehl
  • 1 Pck. Backpulver
  • 3 EL Kakao
  • 1 EL Rum

Die Eier seeehr schaumig schlagen, dann den Joghurt und die Stevia-Flüssigkeit hinzufügen und gut verrühren, damit sich die Süße gut verteilt. Mehl, Backpulver und Kako mischen. Zusammen mit dem Rum unterühren. Zum Schluss die gehackte Schokolade hinzufügen.
Den Teig auf 12 Förmchen verteilen und im vorgeheizten Backofen bei 160°C Umluft ca. 30 Minuten backen.



Mein Fazit:
Es schmeckt gut! Den Lakritz-Geschmack, den viele schmecken, konnte ich nicht feststellen. Dazu sagen die Autorinnen auch, dass er vor allem auftritt, wenn Stevia zu hoch dosiert wird. 
Ich werde jetzt zwar nicht komplett auf Stevia umstellen, da das meist doch nicht so einfach ist, aber wenn ich Diabetiker zu Gast habe, werde ich in Zukunft definitiv mithilfe von Stevia auf sie Rücksicht nehmen und etwas backen, das auch sie essen können (oder wenn meine Tante mal wieder fastet und komplett auf jeglichen Zucker verzichtet). 
Insofern: ein sehr gesunde Alternative, die gut schmeckt, aber ohne entsprechende Anleitungen nicht einfach anzuwenden ist. 
Aber: dafür gibt es ja das neue Backbuch aus dem GU Verlag. :)

Damit wünsche ich euch ein wunderschönes Wochenende,
Wiebke

P.s.: Wenn ihr Interesse daran habt, zeige ich euch gerne mal meine gesamte Buchschätzesammlung aus dem GU Verlag. Das sind viiiele (sogar von meiner Großmutter geerbt).

Dienstag, 15. Oktober 2013

Schinken-Birnen Pizza

Gestern habe ich euch das tolle Buch "Äpfel, Birnen & Quitten" aus dem Kosmos Verlag vorgestellt. 



Heute möchte ich euch daraus ein Rezept schmackhaft machen, die Schinken-Birnen Pizza.
Leider sind meine Fotos nicht sehr gut, denn mir ist es erst wieder eingefallen Fotos zu machen, als der Großteil schon gegessen war und dann musste es auch ganz schnell gehen, denn meine Freunde wollten noch mehr essen ;)


Das braucht ihr für ein Blech:

  • 15 g frische Hefe, 100 ml lauwarmes Wasser
  • 200 g Mehl, 1 TL Salz, 2 EL Öl

  • 500 g Birnen in Scheiben geschnitten
  • 3 große Zwiebeln in halbe Ringe geschnitten
  • 1 EL Öl
  • 2 Blätter frisches Basilikum, oder getrocknetes
  • 200 g Crème fraîche
  • 3 Eier
  • Salz, Pfeffer
  • 150 g Scheiben Rohschinken

Aus den oberen Zutaten einen Hefeteig herstellen. Dafür zunächst die Hefe zerbröseln und im lauwarmen Wasser auflösen. Anschließend mit den restlichen Zutaten zu einem glatten Teig verarbeiten. Zugedeckt gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Währenddessen die Zwiebeln im Öl glasig werden lassen. Die Crème fraîche mit den Eiern und Gewürzen sowie dem fein gehackten Basilikum vermischen. 
Den Teig dünn ausrollen, mit Schinken, Birnen und Zwiebeln belegen. Den Eierguss darüber geben.
Die Pizza bei 160°C Umluft ca. 30 Minuten backen. Bei mir dauerte es 20 Minuten.

Es ist zunächst ungewöhnlich, eine Pizza mit Eierguss zu backen. Es schmeckt aber klasse! Die Kombination aus Schinken und Birnen gefällt mir sehr gut. Sie kam bei meinen Freunden auch sehr gut an, selbst meine italienische Freundin mochte sie!

Liebe Grüße,
Wiebke

Montag, 14. Oktober 2013

"Äpfel, Birnen & Quitten"

Heute möchte ich euch ein Buch vorstellen, das seit einer Woche in meinem Bücherregal steht und aus dem ich schon drei Sachen gebacken habe (es sind noch viiiiiel mehr Rezepte markiert...). Es Heißt "Äpfel, Birnen & Quitten", ist im Kosmos Verlag erschienen und ist von Ingo Swoboda und Jacqueline Vogt.


Wie der Titel schon verrät, geht es um jede Menge Leckereien rund um die drei Früchte. Äpfel und Birnen dürften jedem recht bekannt sein, die Quitte ist da schon unbekannter. Ich persönlich kannte bis dato zum Beispiel nur das Quittenbrot und Quittengelee. Es geht allerdings nicht nur um süße Rezepte wie Kekse, Torten und Marmeladen. Diese tollen Früchte werden in salzige Rezepte mit eingebaut und das schmeckt wirklich klasse. Außerdem gibt es natürlich Altbewährtes wie Apfelmus. Eine gelungen Mischung aus bereits Bekanntem und neuen Ideen!


Ich habe daraus zum Beispiel schon eine Schinken-Birnen-Pizza gebacken, die vorzüglich geschmeckt hat und sogar bei meiner italienischen Freundin gut ankam, die zunächst eigentlich gar nicht probieren wollte ;)

Was mir besonders gut an den Kosmos Back- und Kochbüchern gefällt, sind die Tips und die tollen Bilder, die wirklich zum Nachkochen und -backen einladen!



Morgen werde ich euch die Schinken-Birnen-Pizza genauer vorstellen. Das ist nun etwas unerwartet, denn eigentlich gibt es auf meinem Blog ja keinen salzigen Rezepte, aber ich mache mal eine Ausnahme. Schließlich kommt die Pizza ja auch aus dem Ofen ;)

An dieser Stelle ganz herzlichen Dank an den Kosmos Verlag, der mir dieses Buch freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.

Wer aus dem Raum Stuttgart stammt und gerne in Läden und nicht nur online nach Büchern schaut: Seit heute gibt es in Stuttgart einen Kosmos Shop.

Dieses tolle Kosmos Buch kann ich auch nur empfehlen:


Es ist riesig und es steckt riiiesig viel drin. Für Liebhaber der italienischen Küche nur zu empfehlen!

Habt ihr Bücher von Kosmos? Und wenn ja welche? Wie sind eure Erfahrungen damit?

Liebe Grüße,
Wiebke

Sonntag, 13. Oktober 2013

Schokobombe mit Vitaminen!?

Wie? Ein Schokokuchen mit gesunden Vitaminen? Ja! Natürlich geht das! Einfach ein bisschen Obst dekorativ mit hineinschmuggeln und schon ist es der ultimativ gesunde Kuchen, bei dem auch eine ernährungsbewusste Freundin gerne zugreift ;)


Der Kuchen ist totaal schokoladig und außerdem schön anzusehen mit den zwei Birnen, die oben herausschauen. Der Anschnitt ist nicht minder hünsch:


Bei einer kleinen Kastenform reichen zwei Birnen, jedes Stück bekommt ein bisschen Vitamine ab.

Was ihr braucht:

  • 2 Eier, getrennt
  • 100 g weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 50 g Kuvertüre
  • 50 g Mehl, 50 g Mandeln, 1 TL Backpulver
  • 15 g Kakao
  • 50 ml Sahne
  • 2 Birnen
  • Puderzucker zum Bestäuben 

Und so geht's:

Butter mit Kuvertüre im Wasserbad schmelzen. In eine größere Schüssel geben, mit dem Zucker verrühren, dann auf zweimal die Eigelbe hinzufügen. Alle trockenen Zutaten miteinander mischen. Mit der Sahne nach und nach zu der Buttermasse geben. Nun das Eiweiß steif schlagen und vorsichtig ebenfalls auf zweimal unter den Teig heben.
Eine kleine Kastenform mit Backpapier auslegen, den Teig hineinfüllen. Die Birnen schälen (wer mag) und mit einem Kugelausstecher von unten das Kerngehäuse entfernen. Mit einem Kugelausstecher klappt das sehr gut! Wer keinen hat, kann das Gehäuse ja auch drin lassen und beim Essen herauspicken :)
Die Birnen so in den Teig setzten, dass sie noch zur Hälfte herausschauen.
Bei 170°C Umluft backen. Leider habe ich mir die Backzeit nicht notiert, es war aber mindestens eine halbe Stunde. Nach einer halben Stunde würde ich eine Stäbchenprobe durchführen. Sollte noch Teig am Holzstäbchen (Zahnstocher) kleben bleiben, 10 Minuten weiterbacken. Im 10 Minuten-Rhythmus so weiterverfahren. Sollte der Kuchen vor Ende der Backzeit schon recht dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

Wer ein wenig die Kalorien reduzieren will, kann die Sahne durch Milch ersetzen.


Was ist heute euer Sonntagssüß?
Liebe Grüße,
Wiebke

Mittwoch, 9. Oktober 2013

Chili-Trüffel Pralinen mit Feige

Vor ca. einer Woche hatte meine liebe Patentante Geburtstag. Sie wünschte sich von mir etwas selbst Gebackenes. Dass ich dir das erfüllen kann, ist ja klar. Ich wollte ihr aber eine kleine Nascherei schenken, mit der ich sie vielleicht ein bisschen mehr überraschen könnte.
Deshalb habe ich ein Pralinenrezept ausgesucht, das schon lange auf meiner to-bake-liste steht: hier findet ihr das Rezept. Es stammt aus einem kleinen Backbuch von Gräfe&Unzer. Bestimmt habt ihr auch Bücher aus diesem Verlag bei euch im Regal.


Die Schärfe in der Schokolade finde ich genial! Man merkt sie erst ganz am Schluss und nur ganz leicht. Ich bin begeistert und meine Tante war es zum Glück auch :) 
Selbst gemachte Pralinen haben echt was. Natürlich ist es ein wenig aufwendig, dafür freut man sich umso mehr darüber, wenn man sich eine gönnt.
Pralinenhohlkörper mache ich übrigens nie selbst. Bei Pati Versand bekommt ihr sie recht günstig, sie liefern extreeem schnell und es kommt alles heile an. Kann ich nur empfehlen!

Schönen Abend euch allen,
Wiebke

Montag, 7. Oktober 2013

Eine schwäbische Nascherei: Wibele

Heute möchte ich euch eine Süßigkeit aus dem Schwabenländle vorstellen. Ich liebe sie total und habe sie schon als Kind gerne genascht: die Wibele. Das sind Minikekse aus Eiweiß, Zucker und Mehl und erinnerten mich bei der Herstellung irgendwie an Macarons. Vielleicht haben sich die Franzosen das ja von den Schwaben abgeguckt und noch um einiges verfeinert?! ;)


Die Wibele sind ganz schnell gemacht und es bedarf nur weniger Zutaten:

  • 3 Eiweiß
  • 1 Messerspitze Vanillemark
  • 150 g Puderzucker
  • 130 g Mehl

Das Eiweiß mit dem Vanillemark steif schlagen, dann Puderzucker und Mehl auf zweimal darüber sieben ud vorsichtig unterheben. Mit Hilfe eines Spritzbeutels auf ein mit Backpapier belegtes Blech ca. 1cm große Tupfen spritzen. Immer zwei Tupfen direkt nebeneinander. Denn die Wibele haben ihre typische Form aus zwei Tupfen.
Dann 12h trocknen lassen. Anschließend im Ofen bei 140°C Umluft ca. 10 Minuten backen. Am besten dabei bleiben, denn die Wibele sollen nur ein bisschen Farbe gewinnen und auf keinen Fall zu dunkel werden.
Auf dem Backblech auskühlen lassen und in einer gut verschließbaren Dose aufbewahren, damit sie schön knusprig bleiben.
Dieses Rezept reicht für 3 Backbleche und stammt aus dem Backbuch "Die Schätze aus Omas Backbuch" vom Bassermann Verlag. 
Ich finde die Wibele ein super Mitbringsel und eine leckere Knabberei für Zwischendurch.

Wer kannte sie schon und was sind typische Knabbereiben aus euren Regionen?

Liebe Grüße und eine schöne Woche,
Wiebke

Freitag, 4. Oktober 2013

Gewinnspiel!!!

Wie gestern bereits angekündigt, gibt es heute was zu gewinnen. Treue LeserInnen ahnen bestimmt schon, worum es sich handelt. Genau: Zwei Silikonformen von Silikomart aus der Reihe Good Morning.



An dieser Stelle noch mal ein herzliches Dankeschön an Silikomart und Chiara Fringuelli, meine Ansprechpartnerin. Einfach eine sehr liebe Frau!

Wenn ihr das Paket gewinnen wollt, müsst ihr:

  • eine Postanschrift in Österreich oder Deutschland haben, mindestens 18 Jahre alt sein.
  • diesen Post bis Freitag, den 18.10.2013, 12h   kommentieren.
  • je ein weiteres Los gibt es für: Mitglieder der Seite, Teilen des Beitrags auf Facebook, Like meiner FB-Seite. Jeder kann also maximal 4 Lose erhalten.
  • bitte teilt mir in eurem Kommentar mit, wenn ihr oben genanntes getan habt.
  • anonyme Kommentare werden nicht gewertet.
  • ihr müsst keinen eigenen Blog haben.
  • der Gewinner/die Gewinnerin wird am 18.10. gelost und auf meinem Blog bekannt gegeben. Sie/ Er muss sich selbst bei mir melden. Meldet er/ sie sich nicht bis Sonntag, 20.10., 12h nicht, wird neu verlost.


Viel Erfolg,
Wiebke

Donnerstag, 3. Oktober 2013

Minikuchen im Frühstücks-Look

Vor ein paar Tagen habe ich euch ja bereits von den Silikon-Pralinenförmchen von Silikomart berichtet:



Heute nun habe ich weitere Silikonformen getestet und sie auf ihre Hitzebeständigkeit getestet ;) Dass die hervorragend ist, daran bestand kein Zweifel. Ob sich die Küchlein allerdings ebenso klasse herauslösen lassen wie bei den Pralinenformen, das wollte ich genau wissen. Deshalb habe ich Mini-Marmorklüchlein gebacken, für diese braucht ihr:


  • 60 g Margarine oder weiche Butter
  • 100 g Zucker
  • 2 Eier
  • 180 g Mehl, 1 TL Backpulver
  • 80 ml Milch
  • Schale einer halben Bio-Zitrone

  • 1 Nektarine
  • 1 EL Kakao


Die Margarine mit dem Zucker schaumig schlagen, dann die Eier einzeln dazu rühren. Mehl und Backpulver sowie die Milch und Zitronenschale hinzufügen. Eine Hälfte des Teiges in einen Spritzbeutel füllen und in die Förmchen geben. Darauf Nektarinen-Würfel verteilen. Den restlichen Teig mit dem Kakao verrühren und ebenfalls mit Hilfe eines Spritzbeutels auf den Nektarinenwürfeln verteilen. Die Förmchen sollten nicht mehr als 3/4 gefüllt sein.
Den Sprtizbeutel verwende ich nur deshalb, weil sich auf diese Weise der Teig besser und ohne großes Kleckern einfüllen lässt. Geht aber genauso gut mit einem Löffel.
Bei 170°C Umluft ca. 15 Minuten backen (Stäbchenprobe!).





Was mir an dieser Form besonders gefällt, ist der Stützrahmen. Mit einer anderen Silikonform einer anderen Firma habe ich nämlich aufgrund des fehlenden Rahmens meine Probleme. Wenn die Form gefüllt ist und auf ein Blech oder ein Rost gestellt werden soll, hängt sie beim Anheben total durch. Das passiert hier nicht. Herauslösen ließen sich die Küchlein natürlich hervorragend!

So viel möchte ich euch heute Abend noch verraten: ab morgen gibt's was zu gewinnen :)

Schönen Abend,
Wiebke

Donnerstag, 26. September 2013

Silikomart Pralinenförmchen

Guten Morgen, ihr Lieben!

Heute möchte ich euch mal kein Rezept vorstellen, sondern kleine Pralinenförmchen von Silikomart. Ihr habt bestimmt schon mal von dieser Firma gehört. Sie stellen Silikon-Backformen, Ausstecher, Pralinenförmchen etc. her. Eben alles was man für's Backen benötigt oder benötigen könnte. Was ich total klasse finde: sie produzieren in Italien. Ich halte es für absolut unnötig, Produkte einmal rund um die Welt zu fliegen. Dann wurden sie zwar billig in Bangladesh oder sonst wo hergestellt, dafür mussten die Menschen unter unschönen Arbeitsbedingungen arbeiten und das Produkt durch die ganze Welt transportiert werden. Ist das denn notwendig, in Zeiten, wo wir vom Klimawandel und dessen Ursachen wissen? Wenn möglich und soweit es in mein Studentenbudget passt, versuche ich immer, Produkte aus der Region zu kaufen.


Die Silikonförmchen sind passend zum Thema Frühstück: es gibt kleine Kuchenstücke, Espressokännchen, Croissants, Donuts, Marmeladegläschen und Butterstücke.
Entsprechend habe ich verschiedene geschmolzene Schokoladen reingefüllt. Zum Beispiel: weiße Schokolade mit Erdbeerfruchtpulver für das Kuchenstück. Weiße Schokolade mit Instant-Espressopulver für das Kännchen. Himbeerschokolade in die Marmeladegläschen. Weiße Schokolade in die Croissant und Fair Trade Orangenschokolade mit bunten Streuseln in die Donuts.
Die Orangenschokolade von Gepa kann ich übrigens nur empfehlen. Soooo lecker!! Ihr findet sie hierHier noch eines meiner absoluten Lieblingsprodukte: Schoko-Paranüsse. Sie haben auch total leckere Riegel, für Erwachsene mit Kaffee etc. und für Kinder auch spezielle.



Wie ihr sehen könnt, sind meine Pralinchen nicht perfekt. Das liegt aber nicht an den Form, sondern daran, dass ich nicht durch Rütteln dafür gesorgt habe, Luftbläschen zu entfernen. Hmmm, beim nächsten Mal ;)
Ich habe meine Pralinen verschenkt, kann mir aber auch vorstellen, dass sie sich super in einer Vesperbox für die Schule eignen oder zum Nachmittagskaffee statt einem Stück Kuchen.
Ich finde, dass sich die Pralinen suuper aus der Form lösen ließen und auch ansonsten viel hermachen. Die Preise für die Silikomart-Produkte finde ich auch gut, vor allem vor dem Hintergrund, dass sie in Europa produzieren.
Vielen Dank an dieser Stelle an Silikomart für die zur Verfügung gestellten Formen.

Wie seht ihr das? Setzt ihr viel auf Silikonformen? Achtet ihr auf Produkte aus Europa, der Region, soweit möglich?

Liebe Grüße,
Wiebke

Mittwoch, 25. September 2013

Gedeckter Mirabellenkuchen

Als ich letztens auf dem Wochenmarkt wunderschöne gelbe Mirabellen entdeckte, konnte ich nicht einfach an ihnen vorbeilaufen und habe mir etwas mehr als ein halbes Kilo mitgenommen. Das "etwas mehr" habe ich gleich so vernascht, das halbe Kilo habe ich für einen Kuchen aufgehoben.


Das halbe Kilo reicht für einen kleinen Kuchen mit 20 cm Durchmesser (ergibt 6 Stücke). Die Mirabellen konnte ich ganz einfach mit einem Kirschentsteiner (Erbstück meiner Großmutter) entkernen.

Für den Teig:

  • 200 g Mehl
  • 100 g Butter
  • 50 g Zucker
  • 1 Eigelb

Für die Füllung:

  • 0,5 kg Mirabellen
  • 1 Ei
  • 100 ml Sahne
  • 20 g gemahlene Mandeln
  • 1 EL Grieß
  • 2 EL Zucker

Die Zutaten für den Teig glatt kneten, etwas mehr als die Hälfte auf einem Backpapier rund ausrollen und so in die Form legen, dass ein 3 cm hoher Rand entsteht. Die entsteinten Mirabellen auf dem Teig verteilen. Sahne mit Ei, Mandeln, Grieß und Zucker verrühren. Auf die Mirabellen gießen. Nun den restlichen Teig zu einem 20 cm großen Kreis ausrollen und auf die Mirabellen legen. Den Rand des Kreises mit dem schon in der Form liegenden Teig zusammendrücken. Kleine Löcher in die Oberfläche stechen.
Bei 170°C Umluft ca. 40 Minuten goldgelb backen. Sollte der Kuchen davor schon zu dunkel werden, mit Alufolie abdecken.


Viel Spaß beim Nachbacken!

Süße Grüße,
Wiebke

Freitag, 20. September 2013

Zwetschgen-Tiramisu, oder: Was machen mit kaputten Macarons?

Das ist euch bestimmt auch schon mal passiert: ein fehlgeschlagener Macarons-Backversuch. Tja, so ging es mir letztens auch. So ein Mist! Dabei gelingen sie mir doch sonst so gut... Wegschmeißen kommt aber nicht in Frage, denn erstens macht man das mit Lebensmitteln nicht (ja!!! auch Süßigkeiten sind Lebensmittel. Zumindest in meinem Universum) und zweitens kann man damit einen ganz tollen Nachtisch zaubern.
Ein Tiramisu für 4 Personen!


Dafür braucht ihr die Schalen von kaputten Macarons, und zwar die Menge in diesem Rezept.

Außerdem:
  • 300 g Zwetschgen, 2 EL Zucker, 1 TL Zimt, 4 EL Wasser
  • 300 g Sahne
  • 300 g Quark
  • 2x Vanillezucker
  • evtl. Kakaopulver zum Bestäuben

Die Zwetschgen entsteinen und halbieren. Mit dem Zucker, Zimt und Wasser aufkochen, bis sie weich sind, dann abkühlen lassen.
Die Sahne steif schlagen, den Quark und den Vanillezucker glatt rühren. Dann vorsichtig die Sahne unterheben.
Nun wird geschichtet: Den Boden einer Schüssel mit Macarons belegen, diese mit Zwetschgensirup beträufeln. Darauf kommt die Hälfte des Sahnequarks. Nun wieder eine Schicht Macarons, darauf die gesamten Zwetschgen. Mit dem restlichen Sahnequark abschließen.
Wer mag, kann den Nachtisch mit Kakaopulver bestäuben.
Ich weiß, es handelt sich nicht um ein klassisches Tiramisu mit Mascarpone. Dafür ist dieses leichter und kalorienärmer. Und wer hat schon immer Mascarpone im Haus?!
Es lässt sich natürlich je nach Saison abwandeln: ob Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren (gerne auch TK) oder welche eurer Lieblingsfrüchte auch immer, es schmeckt lecker!! 
Ich hoffe, euch gefällt meine Idee.

Und weil es so schön passt, reiche ich dieses Rezept bei Küchenplausch ein. Schaut mal vorbei!



Liebe Grüße,
Wiebke

Mittwoch, 18. September 2013

Selenitas Cupcakes

Heute möchte ich euch ganz besondere Cupcakes vorstellen, die mich an meine Zeit in Bolivien erinnern. Die wenigsten von euch werden wahrscheinlich "Selenitas" kennen. Das sind Paranüsse mit Schokolade überzogen, beziehungsweise die Marke, die diese Schokonüsse herstellen, heißt so. In Riberalta, wo ich im letzten halben Jahr war, werden die Paranüsse aus dem Urwald weiterverarbeitet und befinden sich die größten Paranussfirmen der Welt. Wenn ihr beim Aldi Paranüsse kauft, sind diese aus Riberalta, Bolivien.
Ich habe mir eine Dose dieser Schokonüsse mitgebracht und nun damit ein paar leckere Cupcakes gezaubert.



Für 12 Stück braucht ihr:

  • 150 g weiche Butter
  • 130 g brauner Zucker
  • 3 Eier
  • 130 g Mehl, 20 g Kakao
  • 1 TL Backpulver
  • 50 ml Milch
  • 70 g gehackte Schoko-Paranüsse

  • 200 g weiche Butter
  • 150 g Puderzucker
  • 150 g Frischkäse
  • 12 gehackte Schoko-Paranüsse

Die Butter mit dem Zucker schaumig schlagen, dann nach und nach die Eier hinzufügen. Mehl, Kakao und Backpulver mischen. Das Mehlgemisch mit der Milch zur Eier-Butter hinzufügen. Nun die gehackten Nüsse unterheben.
Die Masse in ein mit Förmchen ausgelegtes Muffinblech füllen und bei 180°C Umluft 20 Minuten backen. 
Für das Topping die Butter mit dem Puderzucker aufschlagen, dann löffelweise den Frischkäse hinzufügen. Das Frosting in einen Spritzbeutel füllen, eventuell vor dem Aufspritzen noch Kühlen. Mit gehackten Nüssen dekorieren.


Hier findet ihr fairgehandelte Paranüsse, leider nicht mit Schokolade überzogen. Das habe ich aber schon mal in einem fairtrade Laden gesehen. Wem das zu teuer ist, kann Paranüsse auch bei Aldi kaufen und selbst mit Schokolade überziehen. Oder auch einfach andere Nüsse verwenden.
Tja, ihr seht, bei mir ist der Herbst eingezogen, die Sommerfrüchte sind ausgezogen :(

Liebe Grüße,
Wiebke

Dienstag, 17. September 2013

Schokomousse-Torte mit Himbeerkern

Schon vor über einer Woche habe ich auf Facebook ein Foto gepostet, nämlich dieses:


Das ist ein kleines Törtchen mit Macaron-Boden, Himbeerkern und einer leckeren Schokomousse. Wer gerne Schokolade isst, wird begeistert sein!!!
Das Rezept habe ich schon vor Ewigkeiten entdeckt, aber wie das leider so ist: meine To-Bake-Liste wird einfach nicht kürzer, sondern immer länger und deshalb hat es ziemlich lange gedauert, bis ich endlich diese Torte nachgebackt habe.
Hier findet ihr das Rezept und ein kleines Video dazu, das alles Schritt für Schritt erklärt. Eigentlich ist die Torte nicht schwer zu backen, es dauert nur alles recht lange.
Mein Tipp: Für die Macarons nur die Hälfte der angegebenen Menge machen. Ich hatte dann noch Masse für 30 weitere übrig. Die Rezeptur ist aber sehr gut, die Macarons bekommen ein Füßchen und die Haut reißt nicht auf. Außerdem bei der Schokoglasur die Gelatine weglassen, ist auch nicht notwendig sie am Tag zuvor zu machen, denn wenn sie zu lange abkühlt, wird sie so fest, sodass man sie vor dem Auftragen noch mal erwärmen muss. Die Gelatine der Schokoglasur stattdessen zusätzlich für die Schokomousse verwenden. Mindestens jedoch ein halbes Blatt mehr dafür.
Bestimmt schmeckt die Mousse auch mit dunkler Schokolade klasse. Die Kombination aus Himbeeren und zartbitterer Schokolade finde ich persönlich noch besser als mit Vollmilchschokolade, aber das ist ja bekanntlich Geschmackssache.

Ich gebe zu: diese Torte ist wirklich mächtig und man braucht danach erstmal einen Verdauungsschnaps, denn man isst ja nicht nur ein kleines Stück... ;) Aber diese Sünde ist es wert, das kann ich euch versprechen!

Schönen Abend,
Wiebke

Dienstag, 10. September 2013

Blaubeer-Joghurt-Törtchen

Ich gebe zu, so langsam zieht auch in meiner Küche der Herbst ein: Zwetschgen, Äpfel und Birnen nehmen im Obstkorb Platz und verdrängen meine geliebten Sommerfrüchte. Bevor ich euch aber die ersten Herbst-Rezepte vorstelle, kommen noch zwei sommerliche süße Sachen, die man im Winter auch mit Tiefkühl-Früchten nachbacken kann.


Für 6 Tartelette-Förmchen mit 10 cm Durchmesser:

  • 150 g Mürbteig
  • 200 g Joghurt
  • 200 g Sahne
  • 2 Blatt Gelatine
  • 40 g Puderzucker
  • 180 g Beeren

Den Mürbteig in die Förmchen drücken und bei 170°C Umluft ca. 10 Minuten backen.
Die Sahne steif schlagen, zur Seite stellen. Die Gelatine in kaltem Wasser einweichen. ausdrücken und anschließend mit einem Esslöffel Joghurt erwärmen und verrühren, bis sich die Gelatine darin aufgelöst hat. Die Gelatine in den restlichen Joghurt rühren, ebenso den Puderzucker hinzufügen. Sobald der Joghurt zu gelieren beginnt, vorsichtig die Sahne unterheben. 
Die Joghurt-Sahne-Masse auf den ausgekühlten Tartelette-Böden verteilen und mit den Beeren belegen.
Wer mag und hat, kann die Törtchen noch mit Zitronenmelisse dekorieren. Sieht schön aus und hat einen angenehmen Duft, finde ich.


Wer hat schon den Herbst hereingelassen und wer bekämpft ihn noch erfolgreich? Oder freut ihr euch total darauf und kann gar nicht genug Zwetschgen-Datschi bekommen?

Liebe Grüße,
Wiebke

Freitag, 6. September 2013

Blaubeer-Käse-Sahne-Torte

Vor wenigen Tagen habe ich auf Facebook um einen Tip gebeten, was ich mit meinen Blaubeeren backen könnte. Maria von Erst mal was essen hat mir dieses Rezept empfohlen. Das klingt ziemlich lecker und ist von der Füllung her auch meiner Käse-Sahne-Torte nah. Also entschied ich mich, meiner Mutter eine Freude zu machen mit einer Käse-Sahne-Torte (ihre absolute Lieblingstorte), die Marias Torte ähnlich ist, allerdings mit einem Mürbteigboden, denn von Krümelboden mit ich nicht so begeistert, um ehrlich zu sein.


Für eine kleine Torte mit 20 cm Durchmesser:

  • 100 g Mehl, 50 g Butter
  • 30 g Zucker, 1 Eigelb

  • 5 Blatt Gelatine
  • 2 EL Milch, 2 Eigelbe
  • 50 g Puderzucker
  • je 250 g Quark und Sahne
  • 1 EL Zitronensaft
  • 200 g Blaubeeren

Aus Mehl, Butter, Zucker und Eigelb einen Mürbteig kneten. Auf ein Backpapier einen Kreis mit 20 cm Durchmesser zeichnen. Den Teig darauf ausrollen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft 8-10 Minuten backen.
Von den Blaubeeren acht besonders schöne zur Seite legen. Die restlichen pürieren, anschließend durch ein feines Sieb streichen. 
Gelatine in kaltem Wasser einweichen. Eigelbe mit Puderzucker verrühren, Milch erhitzen, die Gelatine darin auflösen. Puderzucker mit Eigelb schaumig schlagen, Quark, Zitronensaft und Blaubeerpüree dazu rühren. Die Gelatine dazugeben und kräftig verrühren. Nun noch die Sahne steif schlagen, davon 2 EL zur Seite tun. Den Rest vorsichtig unter die Quarkmasse heben. 
Nun den Boden auf einer Tortenplatte platzieren und mit einem Tortenring umschließen. Die Käsemasse daraufgeben und im Kühlschrank kaltstellen. 
Nach ca. 2h müsste die Torte anschnittfest sein. Mit einem Messer den Tortenring lösen. Mit der vorher zurückgelegten Sahne die Torte in acht oder sechs Stücke einteilen und mit den Blaubeeren garnieren.


Hier findet ihr das Rezept zur ganz normal Käse-Sahne-Torte. Diese lässt sich, wie hier, nach Lust und Laune variieren mit Fruchtpüree. Dann muss allerdings die Gelatinemenge angepasst werden, sonst gibt es eine riesen Enttäuschung. Glaubt mir, bei meinen ersten Backversuchen vor vielen Jahren sind mir solche Unglücke noch passiert. Meine Freundinnen lachen heute noch darüber...

Schönes Wochenende!
Wiebke

Donnerstag, 5. September 2013

Zwetschgen-Käsekuchen

Im letzten Post habe ich euch ja bereits von meinem aktuellen Wahn nach Milchprodukten erzählt. Deshalb gibt es bei uns gerade viel Käsekuchen, Sahnetorte und Joghurttörtchen.
Heute ein ganz einfacher, schneller, sehr leckerer Zwetschgen-Käsekuchen.


Als Vorlage diente mir das Rezept der Pflaumen-Schmand-Tarte aus der aktuellen Sweet Dreams. Allerdings bin ich nicht so wahnsinnig von Keksboden überzeugt, deshalb gab es bei mir Mürbteig.

Für die Käsemasse bei einem Durchmesser von 28 cm brauchst du:

  • 2 TL Zimt
  • 3 Eier, 110 g Zucker
  • 450 Sauerrahm
  • 50 g Gries oder Vanillepuddingpulver
  • ca. 10 feste Zwetschgen

Alles außer den Zwetschgen miteinander verrühren und auf den noch nicht gebackenen Mürbteigboden geben. Die Zwetschgen waschen und abtrocknen, dann halbieren und entsteinen. Auf dem Kuchen gleichmäßig verteilen. Wer besonders saftige Früchte hat, kann noch ein wenig Haferflocken auf dem Kuchen verteilen, die den Saft aufsaugen, sodass der Kuchen nicht durchweicht.
Das habe ich auch vorsichtshalber getan, war aber gar nicht nötig, wie ihr auf dem Bild sehen könnt. Wenn sie Saft aufsaugen, sieht man sie auch nicht mehr, so wie bei mir auf dem Bild leider...
Den Kuchen bei 170°C Umluft ca. 35 Minuten backen. Sollte er schon vor Backzeitende recht dunkel werden, mit Alufolie abdecken.

Gute Nacht und liebe Grüße,
Wiebke