Samstag, 29. Dezember 2012

Gastblogpost bei Maria

Allen, die noch nach einem Neujahrsgeschenk suchen, empfehle ich bei Maria vorbeizuschauen und dort meinen Gastblogpost zu lesen.




Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und einen guten Start ins neue Jahr 2013! 

Dienstag, 18. Dezember 2012

Die etwas anderen Ausstecherle: Braune Kuchen

So, es ist schon einige Tage her, dass ich zum letzten Mal was gepostet habe. Das liegt aber nicht etwa daran, dass ich nicht am Backen wäre. Ganz im Gegenteil: ich backe momentan so viel, dass ich nicht zum Posten komme. Ich hatte ganz tolle Backaufträge, die  ich am Wochenende abliefern musste. Dafür habe ich Vanillekipferl, Spitzbuben, Zimtsterne, Bärentatzen, Kokos- und Haselnussmakronen sowie 20 Lebkuchenpersonen gebacken.
Heute konnte ich dann endlich mit dem Backen für die eigene Family beginnen. Bei uns ist es nämlich Tradition, dass es die Plätzchen erst ab Heiligabend gibt - deshalb wird auch erst so spät mit dem Backen begonnen. In der Adventszeit gibt es dafür immer Honigkuchen - genannt Dicker Karl -, den meine Mutter bäckt. Da meine Eltern wissen, wie gerne ich backe, haben sie noch nichts vorbereitet für Weihnachten, bzw. nur eine Liste mit den Plätzchen, die ich unbedingt backen muss :D Heute habe ich 7 Sorten gebacken: Florentiner, Nussecken, Braune Kuchen, Mandelhörnchen, Zimtpitli, Spitzbuben und Bärentatzen.
Jetzt möchte ich euch unsere Ausstecherle vorstellen.


Euch wird sicher gleich auffallen, dass sie nicht so hell sind wie sonst. Das liegt zum einen daran, dass ich Vollkornmehl verwendet habe und zum anderen daran, dass diese Kekse mit Zuckerrübensirup gesüßt werden. Das klingt ziemlich öko, schmeckt aber sooo gut und wer jetzt so knapp vor Weihnachten noch mal was Neues backen will, sollte diese Plätzchen unbedingt ausprobieren.

  • 250 g dunkler Zuckerrübensirup, 125 g Zucker
  • Prise Salz, je 1 TL gemahlene Nelken, Zimt und Kardamom, 3 TL Backpulver
  • 130 g Butter, 5 Tropfen Backöl Zitrone
  • 300 g Vollkornweizenmehl, 200 g Weißmehl
  • 50 g gemahlene Mandeln

Aus allen Zutaten einen glatten Teig kneten. Wenn notwendig, noch ein wenig Mehl hinzufügen. Die Ausstecherle im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft ca. 10 Minuten backen. Unbedingt dabei bleiben und beobachten, damit die Kekse nicht zu dunkel werden.


Diese Braunen Kuchen in einer Dose aufbewahren. Sie werden recht hart und halten sich sehr lange.

Euch allen eine schöne letzte Adventswoche! Habt ihr denn schon alle Geschenke gekauft, oder bastelt und backt ihr sie vielleicht selber? Würde mich interessieren, was ihr so aus der Küche verschenkt.

Liebe Grüße,
Wiebke

Dienstag, 11. Dezember 2012

Spekulatius

In einem älteren Post hatte ich euch ja versprochen, mein Spekulatius-Rezept vorzustellen. In Wien konnte ich leider keine Spekulatiusgewürzmischung finden (nicht mal auf dem Naschmarkt!), aber meine Mutter war so lieb und hat mir welches aus Deutschland geschickt. Ich habe mich tierisch gefreut, denn dann konnte ich endlich meine neuen Spekulatiusformen einweihen. 
Die Kekse gab es zusammen mit Quittenbrot, Lebkuchenfiguren und Nüssen für meine WG-Mädels zum Nikolaus:


Für ca. 30 Spekulatius braucht ihr:

  • 130 g Butter, 130 g Zucker
  • 50 g Marzipan-Rohmasse
  • 1 großzügiger TL Creme fraiche
  • 250 g Mehl
  • 1/2 Päckchen Spekulatiusgewürz

Alles zu einem glatten Teig verkneten und kalt stellen. Den Ofen auf 140°C Umluft vorheizen. 
Den Teig portionsweise in die Silikonformen drücken und 9 Minuten backen. Ich hatte einige 10 Minuten im Ofen, dann waren sie schon zu dunkel. Also unbedingt auf Sicht backen! Wenn sie aus dem Ofen kommen, sind sie noch sehr weich, deshalb erst noch kurz in der Form abkühlen lassen,  bevor sie rausgelöst werden und weitere gebacken werden. 
In einer Dose aufbewahren, damit sie möglichst lange gut schmecken.
Wer mag, kann natürlich vor dem Backen Mandelblättchen auf die Kekse verteilen. Sieht besonders schön aus. Eine meiner Mitbewohnerinnen mag aber absolut keine Mandeln, deshalb habe ich darauf verzichtet. 

Auf dem Bild seht ihr übrigens meine neueste Backform, die ich auf einem Flohmarkt erstanden habe. Das war mal wieder ein Kauf, bei dem man schon von Anfang an weiß, dass man die Form wohl nur ein einziges mal (wenn überhaupt) verwenden wird - und trotzdem wollte ich sie haben :) Tja, so ist das mit den Backverrückten! :D
Habt ihr auch solche Sachen im Schrank lagern, die fast nie zum Einsatz kommen und die man trotzdem auf gar keinen Fall wegschmeißen will? Ich glaube, vielen geht es auch mit Klamotten so...

Viele Grüße,
Wiebke

Samstag, 8. Dezember 2012

Rentier-Gesichter

Als ich letztens bei Facebook mal wieder die Seiten meiner vielen Bloggerkolleginnen durchstöbert habe, bin ich auf diese Rentier-Gesichter gestoßen. Ist das nicht eine süße Idee?! Ich bin mir sicher, dass sich über solche Kekse nicht nur die Kleinen freuen. 


Zwar verstehe ich kein Polnisch, aber das ist in dem Fall kein Problem, da es sich offensichtlich um einen einfachen Mürbteig handelt, der entsprechend dekoriert wurde.
Ich habe sie also kurzerhand nachgebacken und dafür dieses Rezept verwendet. Dekoriert habe ich mit geschmolzener Fettglasur und M&Ms, die mit Eiweiß-Spritzglasur angeklebt wurden.
Im Hintergrund könnt ihr die gleichen Plätzchen sehen, allerdings mit Nougat gefüllt. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt: sie lassen sich ebenso mit Marmelade, Powidel usw. füllen und verzieren.

Geht es euch auch immer so, dass ihr beim Stöbern auf anderen Blogs so wahnsinnig viele neue Ideen bekommt? Ich habe dafür mittlerweile eine To-Bake-Liste angelegt - sie wird immer länger und ich habe das Gefühl, nie alles jemals ausprobieren zu können...

Liebe Grüße aus der Weihnachtsbäckerei,
Wiebke

Mittwoch, 5. Dezember 2012

Honig-Marzipan-Pralinen

In diesem Post vom November habe ich euch ja schon meine Mandel-Marzipan-Pralinen vorgestellt, die ziemlich spontan entstanden sind. Heute will ich euch weitere Marzipanpralinen vorstellen, die mir total gut geschmeckt haben. Das einzig doofe ist, dass man für diese Pralinen Hohlkörper braucht. Also doof für diejenigen, die jetzt gerne genauso spontan welche machen würden. Ich hatte aber noch welche da, außerdem war Honig vom Lebkuchenbacken übrig, also habe ich mich an diese Leckerei gemacht.


Für ca. 20 Stück braucht ihr:

  • 100 g Marzipan
  • 90 g Waldhonig
  • 20 Hohlkörper
  • temperierte Kuvertüre

Das Marzipan in kleine Stücke schneiden, den Honig in der Mikrowelle erhitzen, bis es sehr flüssig ist. Dann das Marzipan dazugeben und mit dem Honig zu einer homogenen Masse verrühren. Die Füllung in einen Spritzbeutel (wer das nicht hat, einfach einen Gefrierbeutel verwenden und die Spitze abschneiden) und die Hohlkörper damit bis 2 mm unter den Rand füllen. 
Nach ca. 10 Minuten die Hohlkörper mit einem Tupfen Schokolade verschließen. Nach weiteren 10 Minuten, wenn die Schokolade erhärtet ist, die Pralinen mit Hilfe einer Pralinengabel in die temperierte Kuvertüre tauchen, abtropfen lassen und auf einem Backpapier trocknen lassen.
Ich habe die Pralinen mit Goldpuder bemalt. Bei der Dekoration sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt. Ihr könntet zum Beispiel auch gehackte Nüsse darauf geben.
Als nächstes werde ich euch meine Spekulatius vorstelle.

Liebe Grüße,
Wiebke

Dienstag, 4. Dezember 2012

Zimt- und Mozartschnecken

Als es letztens hieß, dass es einen Filmabend unter Freunden geben soll, war mir sofort klar: Ich bringe was Süßes mit! (Wer hätt's gedacht!? :P)
Momentan versuche ich auch, möglichst viel meiner angehäuften Zutaten und ich-weiß-nicht-was-alles zu verbrauchen, denn Ende Januar werde ich die Wohnung verlassen. Damit der Umzug möglichst einfach wird, möchte ich alles Unnötige davor loswerden. Also entschied ein Blick in meine Kisten: Es werden Hefeschnecken à la Mozart, also mit Marzipan, Nougat und Pistazien. Da aber nicht alle so sehr auf Marzipan stehen, habe ich noch Zimtschnecken gemacht.



Für zwölf kleine Schnecken braucht ihr:

  • 400 g Hefeteig aus dem Kühlregel, jaaa ich geb's zu: ausnahmsweise nicht selbst gemacht... shame on me
  • 1 EL Zucker, 1 TL Zimtpulver
  • 100 g Marzipan verknetet mit 1 TL Rum und 2 EL fein gehackten Pistazien
  • 3 EL geschmolzenen Nougat

Den Hefetig teilen und jeweil zu einer rechteckigen Platte ausrollen. Die eine Hälfte mit dem Zucker-Zimt-Gemisch bestreuen und aufrollen, dann ich sechs Teile schneiden. 
Für die andere Hälfte das Pistazien-Rum-Marzipan zwischen zwei Frischhaltefolien in der Größe des Hefeteigs ausrollen, auf den Hefeteig legen und das gesamte zu einer Rolle aufrollen. Ebenfalls in sechs Teile schneiden.
Die Schnecken im vorgeheizten Ofen bei 170°C Umluft ca. 15 Minuten backen.
Für die Mozart-Schnecken den Nougat schmelzen und diesen dekorativ auf die Schnecken kleksen lassen.


Damit es nicht einfach nur Schnecken sind, habe ich sie vor dem Backen auf Lolli-Stiele gesetzt. Ich habe also eigentlich Hefeschnecken-Pops gemacht ;)


Heute kam endlich das Spekulatiusgewürz bei mir an, das mir meine weltbeste Mama (wessen Mutter ist das nicht?^^) aus Deutschland geschickt hat (in Wien habe ich einfach kein fertig gemischtes gefunden). Jetzt kann es mit den Vorbereitungen für den WG-Nikolaus so richtig losgehen.

Liebe Grüße,
Wiebke