Mittwoch, 28. November 2012

Lebkuchen-Männer

So, endlich nun schaffe ich es, meinen Beitrag zu dieser Rezeptesammlung zu schreiben. Ich finde es ganz klasse, dass Lunado diese Aktion gestartet hat, denn jeder hat doch so sein Lieblingsrezept und was gibt es schöneres, wenn andere daran teilhaben können!?


Für die Rezeptesammlung steuer ich ein Lebkuchenrezept bei, das eigentlich erst so richtig klasse schmeckt, wenn die Lebkuchen schon ein paar Tage in der Dose gelegen haben und sich so die Aromen entfalten können.



Für drei große Lebkuchenmänner braucht ihr:

  • 50 g Butter, 130 g flüssigen Honig, 60 g Zucker
  • 1 EL Lebkuchengewürz
  • 300 g Mehl, 1/2 TL Backpulver, Prise Salz, 1 EL Kakao
  • 1 Ei
  • 1 Eiweiß, 200 g Puderzucker

Butter, Honig, Zucker und Gewürz in einem Topf kurz aufkochen, bis die Butter geschmolzen ist und etwas abkühlen lassen. Die trockenen Zutaten mischen, die Honigmasse sowie das Ei unterrühren. Das geht wunderbar mit den Knethaken des Mixers. Den Teig eine Stunde kalt stellen.
Während ihr die Plätzchen oder Männer ausstecht, den Ofen schon mal auf 170°C Umluft vorheizen. Die Kekse maximal 10 Minuten backen, auf einem Gitter auskühlen lassen.
Für das Zusammensetzen oder Verzieren der Einzelteile könnt ihr mit Eiweiß und Puderzucker ganz leicht selbst eine Eiweißspritzglasur herstellen.
Dafür ein Eiweiß schaumig rühren und nach und nach 200 g Puderzucker hinzufügen. Es entsteht eine relativ feste Masse, die Fäden zieht. Wer Lust hat, kann die Masse einfärben.



Ich hoffe, euch gefällt mein Rezept und natürlich, dass möglichst viel für die Sammlung zusammen gekommen ist!

Liebe Grüße,
Wiebke

Montag, 26. November 2012

Marzipan-Pralinen

Kennt ihr das, wenn ihr unbedingt eine süße Stärkung für Zwischendurch braucht? Mir geht es meistens so, wenn ich lerne. Da muss ich mich mit was Süßem belohnen. Momentan habe ich so manches zu lernen, morgen und übermorgen stehen Prüfungen an, also ist mein Süßigkeitenbedarf besonders hoch ;) Da wir aber nichts mehr zu hause haben, habe ich einfach selbst was gemacht aus den Zutaten, die mir so zwischen die Finger gelangt sind. Rausgekommen sind dabei Mazipan-Mandel-Pralinen.


Für 10 Stück braucht man:

  • 100 g Marzipan
  • 10 g Puderzucker
  • 10 g gehackte Mandeln + plus ein bisschen für die Deko
  • 1 TL Rum
  • Kuvertüre

Marzipan mit Puderzucker, Rum und gehackten Mandeln verkneten. Zwischen zwei Frischhaltefolien einen guten halben Zentimeter dick ausrollen und in 10 Stücke schneiden. Die Kuvertüre über dem Wasserbad schmelzen. Wer darauf Wert legt, kann die Schokolade natürlich auch temperieren (ich brauchte aber ganz schnell was Süßes, also habe ich darauf verzichtet)
Die Marzipanstückchen in die Schokolade tunken, ein wenig abtropfen lassen, mit Mandeln bestreuen und auf einem Gitter aushärten lassen. 
Ihr glaubt gar nicht, wie schnell die leckeren Pralinen hergestellt und aufgegessen sind. Wer Honig-Fan ist, kann zum Beispiel auch einen halben Teelöffel Waldhonig unter das Marzipan kneten. Schmeckt klasse!


So, jetzt bin ich gestärkt und kann weiterlernen. Drückt mir die Daumen! :)

Liebe Grüße,
Wiebke

Donnerstag, 22. November 2012

Quittengelee

Wie ihr auf meinem Blog sehen könnt, bin ich fleißige Leserin von Barbaras Blog Barafras Kochlöffel. Alle, die den tollen Koch- und Backblog noch nicht kennen, sollten unbedingt mal vorbeischauen. Sie hat hervorragende Rezepte zu Torten, Kuchen, Marmeladen, salzigen Sachen, Eingelegtem,... Ich könnte noch ewig aufzählen ;)
Letztens hat sie ihr Quittengelee und Quittenbrot vorgestellt, was mich daran erinnert hat, dass es das um diese Jahreszeit bei meinen Eltern auch immer gibt. Als Kinder haben wir uns immer ums Quittenbrot gestritten. Und als ich wenige Tage später an einem kleinen Obst- und Gemüseladen vorbeikam, und dieser Quitten im Sortiment hatte, musste ich einfach zuschlagen.
Ich habe also auch Gelee gekocht und kann auch nur empfehlen, selbst welches zu kochen. Es schmeckt sooo lecker auf einem Brot oder Stück Hefezopf mit Quark und Butter. So esse ich es am liebsten.


Wie ihr das Gelee kochen könnt, zeige ich euch jetzt.
Für fünf Gläser à etwa 200 ml braucht ihr:

  • 3 große Quitten, entspricht ca. 1200 g
  • 500 g Gelierzucker 1:2
  • Saft einer Zitrone

Die Quitten waschen und klein schneiden. Ihr könnt das Kerngehäuse ruhig mitkochen, denn die Kerne enthalten viel Pektin, was ein natürliches Geliermittel ist. Die Quittenstückchen in einem Topf mit Wasser bedecken und ca. 50 Minuten bei schwacher Hitze kochen. Das ganze am besten über Nacht ziehen lassen.
Am nächsten Tag die Fruchtstückchen abgießen. Den Saft auffangen und die weichgekochten Früchte nicht wegschmeißen. (Demnächst zeige ich euch, wie ihr damit leckeres Quittenbrot machen könnt - bei Barbara wird es auch toll erklärt.)
Vom Saft 900 ml abmessen, mit dem Gelierzucker und Zitronensaft aufkochen. Sobald der Saft sprudelnd kocht, den Wecker auf 4 Minuten stellen. Nach dieser Zeit sollte der Saft gelieren. Um wirklich sicher zu gehen, macht ihr am besten eine Probe, indem ihr einen Esslöffel abschöpft und auf einen Teller gebt. Wenn der Saft schnell fest wird, könnt ihr das Gelee bereits in die vorbereiteten Gläser geben - ansonsten noch einen Moment weiterkochen. Gut verschließen und dann auf dem Kopf auskühlen lassen. So entsteht ein Vakuum und das Gelee ist sehr lange haltbar.

Wer nun Lust bekommen hat, dieses Rezept nachzukochen, sollte sich auf die Suche nach Quitten begeben. Das ist gar nicht so einfach, denn da nur wenige Leute wissen, was sie damit anfangen sollen, wird es auch nicht besonders viel verkauft.
Die Tage folgt dann das Rezept des Quittenbrotes, das braucht aber noch, da es noch nicht fertig getrocknet ist.

Liebe Grüße,
Wiebke

Mittwoch, 21. November 2012

Apfeltaschen mit Zimt

Heute morgen, kurz bevor ich zur Uni aufgebrochen bin, habe ich mir noch schnell Apfeltaschen als Vesper gebacken. Schnell? Ja, denn sie sind super schnell zubereitet und nur 10 Minuten im Ofen! Und damit es nicht nur mir schmeckt, habe ich noch großzügig Zimt dazugetan, denn eine meiner Mitbewohnerinnen LIEBT Zimt.
Alles was ihr für sechs sehr flotte Apfeltaschen braucht, ist:

  • 1 Rolle Blätterteig 
  • 3 kleine Äpfel
  • 100 ml + 1 EL Apfelsaft
  • 1 EL Vanille-Puddingpulver, 1 TL Zimt
  • 1 EL brauner Rohrohrzucker
  • 1 Eigelb, 2 EL Milch

Während ihr die Täschcen vorbereitet, heizt ihr am besten schon den Ofen vor (dann geht alles noch schneller).  Zunächst die Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. Dann den Blätterteig noch ein wenig ausrollen. Den Apfelsaft mit dem Zimt aufkochen, 1 EL mit dem Puddingpulver verrühren und unter den Saft rühren. Die klein geschnittenen Äpfel dazugeben und den Topf vom Herd nehmen. Die Äfel auf den Blätterteig geben und die Taschen gut verschließen (außer ihr wollt, so wie ich, den Ofen danach putzen, weil Saft ausgelaufen ist ... *räusper*). Eigelb mit Milch verquirlen. Die Taschen damit bestreichen und den Zucker darauf streuen.
Dann ruckzuck für 10 Minuten bei 170° C Umluft in den Ofen und schon könnt ihr genießen!!


Was mir an den selbstgemachten Apfeltaschen so gut gefällt, ist, dass ich nicht den dicken Zuckerguss drauf habe. Ich stehe nicht so sehr auf viel Zuckerguss, und die meisten Bäckereien machen immer so viel davon auf alle ihre süßen Stücke. 
Ganz ähnliche Taschen habe ich schon einmal hier gemacht, allerdings mit Kirschen. Schmeckt auch klasse!!

Liebe Grüße,
Wiebke

Sonntag, 18. November 2012

Etwas verfrüht: Wintertorte

Dieses Wochenende habe ich endlich mal wieder eine Motivtorte gestaltet. Die Idee dazu kam mir, als es das erste mal schneite. Da fing ich auch gleich mit dem Modellieren der Deko an. Nun hatte ich endlich Zeit, eine Torte zu backen. Leider ist der Schnee aber schon lange wieder weg, weswegen meine Torte ein wenig verfrüht erscheint. Nachdem ich in letzter Zeit aber fast nur Kekse gebacken habe, hatte ich richtig Lust, eine Torte zu backen und deshalb stört mich auch nicht, dass das Wetter gar nicht mehr zur Torte passt.


Für die Torte habe ich ein Rezept von Jennys Backwelt verwendet, das sie für Cupcakes gedacht hat. Da ich das Rezept ein klein wenig abgewandelt habe, hier mein Rezept für eine 18 cm Springform:


  • 2 TL Lebkuchengewürz, Prise Salz, 1/2 TL Backpulver, 1/4 TL Natron
  • 150 g Mehl
  • 120 g Zucker, 100 g Margarine
  • 2 Eier
  • 80 ml Joghurt

  • 80 g Puderzucker
  • 170 g Frischkäse
  • 90 g weiche Butter
  • 100 g gemahlene Spekulatius

Zucker und Margarine mit dem Mixer verrühren, Eier dazu geben. Mehl mit den restlichen trockenen Zutaten mischen und zusammen mit dem Joghurt zur Eiermasse geben, gut verrühren. In eine gefettete und bemehlte Springform geben. Im vorgeheizten Ofen bei 160° C Umluft 30 Minuten backen --> Stäbchenprobe!
Für die Füllung den Puderzucker mit der Butter gut verrühren, nach und nach den Frischkäse dazugeben. Zum Schluss die gemahlenen Spekulatius-Kekse verrühren. 
Den ausgekühlten Kuchen zwei Mal halbieren, mit der Creme füllen sowie rundherum bestreichen. Die Torte vor der Weiterverarbeitung kühlen. 

Ihr könnt die Torte natürlich ganz nach eurer Fantasie mit Fondant dekorieren. Wenn ihr sie schlicht wollt, dann streicht ihr sie am besten nicht noch rundherum ein. Oder ihr backt Cupcakes, so wie Jenny
Diese Torte oder Cupcakes sind ganz wunderbar winterliche Begleiter zum Kaffee :)


Ich hoffe, ihr hattet alle ein schönes Wochenende und wünsche euch einen guten Start in die neue Woche!

Liebe Grüße,
Wiebke

Donnerstag, 15. November 2012

die ersten Weihnachtskekse :)

Ich will euch mal erzählen, wie es dazu kam, dass ich gestern meine neuen Tassenkeks-Ausstecher eingeweiht habe (und dann gibt's natürlich auch das Rezept). Vielleicht kennt ihr das ja: wenn ich so richtig wütend bin, muss ich irgendetwas machen, wodurch ich diese Wut verliere. Mir hilft da besonders, einen Teig kräftig zu kneten. Ich hatte gestern einen so schlechten Uni-Kurs (den habe ich bereits seit 1. Oktober dreimal die Woche :/) und dazu kam, dass es in Wien einfach kein Spekulatiusgewürz gibt - nicht mal auf dem Naschmarkt, wo es wirklich alles aus aller Welt gibt. Eine Gewürzeverkäuferin wusste nicht mal was Spekulatius sind. Das hat mich ganz schön frustriert. Jetzt kann ich nur noch hoffen, dass meine Mutter so lieb ist und mir welches schickt, damit ich die neuen Förmchen ausprobieren kann ;)
So viel also zur Vorgeschichte der Kekse.


Wie ihr auf dem Foto sehen könnt, habe ich es ganz einfach gemacht, die Kekse nicht weiter mit Zuckerguss oder so verziert. Wenn ich sie verschenken würde, würde ich sie wohl noch bunt verzieren. Aber sie sind für mich und meine WG gedacht und wir mögen es alle, wenn es nicht sooo süß ist.

Für ca. 40 Kekse benötigt man:

  • 250 g Mehl
  • 100 g kalte Butter in kleinen Stückchen
  • 70 g Zucker
  • 1 Ei
  • 1 Päckchen geriebene Zitronenschale (oder von einer frischen Bio-Zitrone die Schale)

Alle Zutaten zu einem glatten Teig verkneten und vor der Weiterverarbeitung kalt stellen. Während die Kekse ausgestochen werden, am besten schon den Ofen auf 150° C Umluft vorheizen. Je nach Dicke brauchen die Kekse dann 8-10 Minuten. 
Wenn ihr einen weihnachtlicheren Geschmack haben wollt, könnt ihr natürlich die Zitrone durch Zimt, Kardamom, Nelken usw. ersetzen. 
Ich muss sagen: Mir gefallen die Tassenkekse richtig gut. Das ist wirklich eine schöne Idee, um einen Kaffee aufzupeppen!

Habt ihr bei Tchibo diese Woche auch so zugeschlagen? ;)

Liebe Grüße,
Wiebke

Montag, 12. November 2012

White Chocolate Cranberry Cookies

Gestern habe ich für meine Mitbewohnerin Kekse gebacken. Für meine Mitbewohnerin? Ja, denn ich selbst stehe nicht auf weiße Schokolade und sie hat sich welche mit weißer Schokolade und Cranberries gewünscht. Und da ich nichts lieber mache als backen, entspreche ich natürlich gerne ihren Wünschen. Es war ein guter Plan von ihr, sich Kekse mit weißer Schoki zu wünschen, denn so kann ich sie ihr schon nicht wegessen. ;)


Und da ihr die Cookies total gut schmecken, will ich natürlich das Rezept mit euch teilen. Ich glaube, das werden erstmal die letzten Cookies sein, bzw. jetzt werde ich mich dann an weihnachtlichere Kekse machen. Eigentlich bin ich nicht der Mensch, der schon im November an Weihnachten denkt, aber die vielen tollen Rezepte, die ich auf anderen Blogs entdeckt habe, haben mich mit dem Weihnachtsfieber angesteckt ;)
Nun aber zu den Cookies.

Für ca. 20 Stück benötigt ihr:

  • 125 g weiche Butter oder Margarine
  • 140 g Zucker, 1 Päckchen Vanillezucker, Prise Salz
  • 200 gr Mehl, 1 TL Backpulver
  • 100 g getrocknete Cranberries
  • 100 g weiße Schokolade

25 g der Schokolade schmelzen. Die Butter mit Zucker und Salz schaumig rühren. Die geschmolzene Schokolade dazugeben. Mehl und Backpulver mischen und unter die Buttermasse rühren. Die restliche Schokolade hacken und mit den Cranberries zum Teig geben.
Mit den Händen Bällchen formen und diese auf einem Blech mit Backpapier flachdrücken. Die Kekse im vorgeheizten Ofen bei 150°C Umluft 10 Minuten backen; dann auf einem Gitter auskühlen lassen.
Durch die gehackte Schokolade sind die Kekse nicht so krümelig und trocken, sondern schön squeezy und chewy. Ein bisschen wie die Kekse beim Starbucks. Ich hoffe, ihr habe jetzt Lust bekommen, diese Kekse nachzubacken.

Läuft bei euch schon die Weihnachtsbäckerei oder seid ihr noch gar nicht in Stimmung dafür? Was ist euer Weihnachtskekse-Lieblingsrezept??

Liebe Grüße,
eure Wiebke

Mittwoch, 7. November 2012

Himbeeren auf Schoko-Nuss-Wölkchen

Heute muss ich euch unbedingt einen ganz besonderen und leckeren Nachtisch vorstellen (das Foto ist leider nicht so schön, aber glaubt mir: es schmeckt genial!). Ich habe ein Rezept aus der neunen Sweet Dreams verwendet und abgewandelt. Es sollte nämlich als Nachtisch für ein perfektes Dinner serviert werden und deshalb wollte ich nicht einen Kuchen, sondern einzelne Portionen. Drei Freunde und ich machen seit letztem Samstag das perfekte Dinner nach, ich war als erste an der Reihe und dafür sollte natürlich ein ganz besonderer Nachtisch her.


Das ursprüngliche Rezept ist das Nuss-Schoko-Baiser. Ich habe allerdings statt 225 gr nur 200 gr gemahlene Nüsse verwendet und würde empfehlen, nur 170 gr zu nehmen. Durch die Nüsse verliert das Baiser nämlich ein wenig an Luftigkeit und Leichtigkeit. Außerdem habe ich kein Mandelaroma, sondern Amaretto verwendet. Die Schokolade muss sehr vorsichtig und nur ganz wenig unter das Eischnee gehoben werden, da sich sonst das schöne Muster verliert. Ich habe also das Baiser mehr oder weniger nach Rezept zubereitet und dann in kleinen Portionen (1,5 EL) auf Backblechen verteilt. Daraus ergeben sich ca. 24 Wölkchen. Dann habe ich es bei 100°C Umluft 90 Minuten trocknen lassen.
Für die Füllung benötigte ich 700 ml Sahne und Sahnesteif. Jetzt kommen die Himbeeren ins Spiel: sie verstecken sich als Muß zwischen Sahne und Baiser. Ich finde die Kombination aus Himbeeren, Schokolade, Nuss und Baiser einfach genial!!! Himbeeren und Schokolade sind für mich die perfekte Kombi :D
Den Reaktionen nach zu urteilen, hat es meinen Gästen und Mitbewohnerinnen geschmekt (nur einer nicht, da sie keine Sahne mag...). Die nächsten drei Wochenenden werde ich dann bekocht.
Ach ja! Vorspeise und Hauptgang könnten euch ja auch interessieren. Als Vorspeise gab es Melone auf Radicchio mit Granatapfeldressing (ein Salat aus der Lecker Christmas Special, allerdings statt Feigen Melonen). Die Haupspeise war Imam bayildi mit Couscous und einem Hauch von Minze (gefüllte Auberginen mit Couscous und Minzjoghurt).
Na, wie klingt das?? Ob ich mit meinen Menü gewonnen habe, erfahre ich erst in drei Wochen, auch wie viele Punkte ich erreicht habe, weiß ich leider noch nicht. Jetzt bin ich erst mal auf das Kochtalent meiner Freunde gespannt ;)

Nun alle Zutaten für den Nachtisch im Überblick:
  • 6 Eiweiß, Prise Salz schaumig schlagen
  • 330 gr Zucker nach und nach dazu geben und weiterschlagen, bis die Masse sehr steif ist
  • während dessen 200 gr dunkle Schokolade schmelzen
  • 2 EL Amaretto zum Eiweiß geben und weiter schlagen.
  • mit einem Schneebesen vorsichtig 200 gr gemahlene Nüsse (oder weniger) unterheben
  • die abgekühlte, aber noch flüssige Schokolade in Schlieren unterziehen

Die Angaben reichen für 12 Portionen Nachtisch. Ich könnt das Baiser auch als drei große runde Baiser backen und diese aufeinanderschichten. So war es ursprünglich in der Sweet Dreams. Allerdings dauert die Trockenzeit dann mindestens 2 Stunden.

Wenn jemand Interesse am Rezept der Hauptspeise hat, dann stelle ich das auch gerne vor, kommt ja schließlich auch aus dem Backofen ;)

Drückt mir die Daumen, damit ich gewinne!
Liebe Grüße,
 Wiebke 

Montag, 5. November 2012

Schokoküsse :*

Schon seit einer halben Ewigkeit habe ich so kleine Waffelbecher zuhause, und noch viel länger schon, will ich endlich mal selbst Schokoküsse zubereiten. Was ich dazu bisher immer gelesen habe, klang eigentlich gar nicht so kompliziert, aber irgendwie fehlte immer die Gelegenheit dazu. Jetzt habe ich sie einfach ohne Gelegenheit gemacht und größtenteils selbst gegessen ;)
Das Rezept stammt von Schokolia und ist absolut gelingsicher. Allerdings würde ich das nächste mal auf jeden Fall Puderzucker verwenden und nicht den normalen. Ich glaube, dann wird die Masse einfach noch geschmeidiger. Im Link wird ganz toll beschrieben, wie ihr die Hi Hats zubereiten könnt. Mein persönlicher Tip ist auch, dunkle Kuvertüre für den Überzug zu verwenden, damit die Schokoküsse nicht noch süßer werden. 

Bitte entschuldigt die schlechte Bildqualität...

Schaut euch auch mal diese Schokokuss-Muffins an. Sind die nicht toll!?! Die werde ich bestimmt auch mal machen.

Liebe Grüße,
eure Wiebke

Samstag, 3. November 2012

Minz-Cookies

Gerade habe ich den letzten Minz-Keks genossen und dabei schon gedacht: Dieses Rezept müssen auch andere kennen. :)


Es ist eigentlich recht einfach und schnell zubereitet. Genau so muss es meiner Meinung nach auch bei Cookie-Rezepten sein (außer bei Weihnachtskeksen, zu denen komm ich auch schon bald...).
Wer After Eight mag, wird auch diese Kekse mögen. Wer nicht, wird hiermit wohl wenig anfangen können. Ich stehe total auf After Eight, aber auch auf andere Schokoladen mit Minze. Von Gepa gibt es da eine tolle Sorte!
Nun aber zu den Cookies.

Die benötigten Zutaten für etwa 24 Kekse:

  • 120 gr weiche Butter, 150 gr Zucker, Prise Salz, 1x Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 150 gr dunkle, geschmolzene Schokolade
  • 200 gr Mehl, 1 TL Backpulver
  • 100 gr gehackte After Eight (oder auch die von Aldi/Hofer --> viel billiger, schmecken genauso)

Die Butter mit dem Zucker und Salz schaumig schlagen. Das Ei unterrühren. Dann die über dem Wasserbad geschmolzene Schokolade hinzugügen, ebenso das Mehl mit dem Backpulver. Zum Schluss die After Eight Stückchen dazugeben.
Mit einem Esslöffel den Teig auf das Backpapier geben, dabei genug Abstand lassen, da die Kekse durch die Schokolade noch ziemlich auseinander laufen werden.
Im vorgeheizten Ofen bei 165° C Umluft 10 Minuten backen.
Wer nicht will, dass die Kekse auseinander laufen, kann auch statt der geschmolzenen Schokolade dunkles Kakopulver (nicht Kaba) und ein wenig Milch verwenden.

Viel Spaß beim Nachbacken und 
ein schönes Wochenende,
eure Wiebke


Donnerstag, 1. November 2012

Halloween-Cupcakes

Auch wenn Halloween schon wieder rum ist, stelle ich euch heute meine diesjährigen Cupcakes vor. Es handelt sich nämlich um Red Velvet-Cupcakes mit Frischkäsefrosting, die nur durch die Farben des Frostings und die Deko "gruselig" sind, und daher ohne Deko und Farben oder auch anders je nach Anlass dekoriert, immer gebacken werden können. Seit ich das erste Mal Red Velvet gebacken habe (als Torte), bin ich diesem Rezept total verfallen. Es gibt wohl kaum so leckere, fluffige und weiche Cupcakes. Vor allem die Buttermilch im Rezept finde ich klasse. Allerdings sind sie schon kleine Kalorien-Bömbchen...

Das Rezept stammt von Ninas Blog, es lohnt sich auf jeden Fall dort mal einen Blick hineinzuwerfen. Nur mein Toping ist ein bisschen abgeändert, da ich nicht ganz so viel Frischkäse daheim hatte. Die Hälfte ihres Rezepts hat für 10 Cupcakes gereicht.


Die Zutaten für 10 Cupcakes:

  • 150 gr Mehl, 1 gehäufter TL Kakao, Prise Salz
  • 150 gr Zucker, 180 ml geschmacksneutrales Öl
  • 1 Ei, rote Speisefarbe, Mark einer halben Vanilleschote
  • 120 ml Buttermilch
  • 1/2 TL Natron, 1 TL Essig
Für das Frosting:
  • 110 gr weiche Butter, 150 gr Puderzucker
  • 200 gr Frischkäse (Doppelrahmstufe)

Mehl mit Kakao und Salz mischen. Zucker mit Öl verrühren, Ei und Speisefarbe sowie Vanille dazugeben und schaumig aufschlagen. Abwechseln Buttermilch und Mehlmischung hinzufügen.
Natron mit Essig separat verrühren und dann kräftig unter den Teig mixen.
Den Teig in ein vorbereitetes Muffinblech geben und bei 160 °C 20 Minuten bei Umluft backen. Auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
Für das Frosting die Butter gut mit dem Puderzucker verrühren und nach und nach den Frischkäse dazugeben. Wenn nötig vor dem Aufspritzen noch einmal kühl stellen.
Vom Frosting war noch was übrig und hätte noch für 4 weitere Cupcakes gereicht, allerdings habe ich auch nicht besonders viel auf die Cupcakes gegeben. Das ist halt Geschmackssache.

Red Velvet sieht vor allem mit weißem Frosting oder weißer Füllung bei einem Kuchen toll aus. Ich finde auch, dass das Frischkäse-Frosting sehr lecker ist und nicht so schwer im Magen liegt wie eine Buttercreme. Ich kann euch also Red Velvet nur empfehlen!!


Ich hoffe, ihr hattet gestern Abend/Nacht 
genauso viel Spaß wie ich,
eure Wiebke